Dienstag, 4. Juni 2013

REZENSION: Anika Beer - Als die schwarzen Feen kamen

Als die schwarzen Feen kamen - Anika Beer
cbj, 2012
448 Seiten
Broschiert 12,99€
ISBN: 978-3-570-40147-7
eBook: 9,99€

Eine Geschichte, die einen Lesesog entfaltet, dem man sich nicht entziehen kann

Völlig unerwartet wird die fünfzehnjährige Marie von Gabriel, dem Schwarm ihrer Mitschülerinnen, angesprochen. Gabriel vermag die Wesen zu sehen, die sich im Schatten der Menschen verbergen, und in Maries Schatten bemerkt er etwas Beunruhigendes: einen Schwarm gefährlich anmutender schwarzer Feen. Gabriels Angebot, ihr zu helfen, lehnt Marie zunächst ab, doch als es den Feen gelingt, in die Realität einzubrechen, geht sie erneut auf ihn zu. Gemeinsam versuchen sie, das Wesen der schwarzen Feen zu ergründen. Dabei stoßen sie auf eine düstere Stadt aus Obsidian, die Marie einst in ihrer Phantasie erschuf, die jetzt aber von den schwarzen Feen beherrscht wird. Mit Gabriels Hilfe will Marie es wagen, die Obsidianstadt zu betreten, um sich den Feen zu stellen …





Meine Meinung:

Schon das Cover gefiel mir einfach super und als Nika mir sagte, sie würde es mir ausleihen, war ich soooo froh. Doch dann dauerte es dennoch etliche Wochen, bis ich mich daran wagte. Denn mit seinen 448 Seiten hat es einen, für mich, stattlichen Umfang. 
Die Charakter waren recht schnell herausgedeutet, es geht sowohl um Marie, das Mädchen aus der Schule, mit den seltsamen Anfällen, die eigentlich nur eines will: Nicht alleine sein.
Daneben gibt es Lea, ein Mädchen, über welches man vorerst wenig erfährt, außer, dass sie in der Osidianstadt lebt und gegen einen gefährlichen Nebel "kämpfen" muss. Doch auch sie ist nicht alleine, weiß sie doch ihren treuen Freund, den Maskierten, an ihrer Seite.
Dann wäre da noch Gabriel - er spricht Marie in der Schule an, für sie völlig unerwartet, doch weiß er mehr, als sie zu träumen wagt.

Die Autorin erzeugt mit wenigen Worten und tollen Metaphern sagenhafte Bilder in meinem Kopf. Nicht nur die Welt der Teenager wird authentisch wiedergegeben, und das umfasst gleichfalls die seelische, als auch die reale Welt, nein, auch die düstere Seite wird hier richtig toll gezeichnet.

Die Beziehung zwischen Marie und Gabriel wächst langsam, fast so, als wollten sich beide nicht verschrecken, was ich sehr süß finde - sofern süß in Anbetracht der widerlichen schwarzen Feen angebracht werden kann. Die Idee, dass jeder einen Schatten hat, indem sich so manches tummelt, finde ich ebenfalls eine sehr schöne Idee.
Am Ende war dann so ein kleiner, wie sage ich das, Moment einfach dabei, wo ich mir dachte, woher weiß Gabriel das (als Marie den Spiegel fallen ließ), aber gut, das war eine Kleinigkeit.
Ich kann für dieses Buch eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Und, ich muss dringend mehr von der Autorin lesen. 






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