Dienstag, 20. August 2013

REZENSION: Kelley Armstrong - The Rising

The Rising - Kelley Armstrong
Darkness Rising Bd. 3
Atom Books, 2013
407 Seiten
Taschenbuch 7,50 € (UK Ausgabe)/7,99 € (US Ausgabe*)
eBook 4,49 € (UK Ausgabe*)/7,12 € (US Ausgabe*)
Hardcover (nur US*): 13,20 €
ISBN: 978-1907410994

 Maya Delaney is a skin-walker - a supernatural who can Shift into the shape of a cougar. But just as she learns this extraordinary truth about herself, she also discovers that Shifting comes with a terrible cost. With every transformation, a skin-walker loses touch with their human nature - and in time can lose their identity and their very sense of being human. Maya and her friends have been running from the people who experimented on them and created them as supernaturals. But now they realise they must confront their enemies if they are ever to have a future. Maya will need to use her powers in order to succeed - but the price of freedom could be too high a cost to pay...




 Meine Meinung:

Es ist unglaublich schwierig, viel über The Rising zu sagen, ohne zu viel von der Handlung zu verraten. Vor allem da es sich hier ja um den dritten Band und damit den Abschluss der "A Darkness Rising"-Reihe handelt.

Maya und ihre Freunde sind zu Beginn des Buches noch immer auf der Flucht und sie werden noch immer von der Öffentlichkeit für tot gehalten. Doch was Maya bisher erfolgreich verhindern konnte, lässt sich nicht länger durchhalten: Sie wird von Daniel und Corey getrennt und gefangen genommen. Hilfe zur Flucht erhält sie von unerwarteter Seite. ...

The Rising ist der perfekte (vorläufige) Abschluss der "A Darkness Rising" Trilogie und auch Fans der Vorgängertrilogie, die Chloe, Derek und die anderen vermissen, werden auf ihre Kosten kommen. Ja, die beiden Gruppen treffen aufeinander und bestreiten das Ende der Reihe Seite an Seite.

Das Ende mag nicht allen gefallen, da es nicht alles zu einem zufriedenen Happy End bringt. Es gibt kein "10 Jahre später" sind alle glücklich und zufrieden, in Sicherheit und frei. Es gibt ein Ende im Hier und Jetzt. Die Geschichte von Maya, Chloe und ihren Freunden ist noch nicht abgeschlossen. Sie sind immer noch Jugendliche, die gerade lernen, mit ihren Fähigkeiten umzugehen, die sich mit der Gegenwart und ihrer Zukunft, ihren Rollen im Leben auseinandersetzen müssen. Es ist kein "wirkliches" Happy End und doch liebe ich das Ende. Wohl gerade dafür. Es ist kein wirklicher Abschluss, es ist eine Momentaufnahme, mit der uns Kelley Armstrong hier zurücklässt. Es ist ein vorübergehendes Ende, alles kann sich noch einmal ändern, kann noch einmal auf den Kopf gestellt werden und mit diesem Wissen lässt man die Freunde am Ende zurück, wehmütig darüber, sich schon von ihnen trennen zu müssen und doch wissend, dass es so richtig ist. Die Geschichte, die uns Maya, Chloe und deren Freunde als Jugendliche zeigt, ist vorüber, aber, und das ist kein kleines Aber, sondern ein großes, auf das ich mich jetzt schon freue: Die Chancen stehen gut darauf, dass wir sie alle wiedersehen. Wenn sie älter sind, wenn das Polaroid, das wir am Ende von "The Rising" machen konnten, schon so weit hinten im Fotoalbum ist, dass man mit einem Lächeln darauf zurückblickt und sagen möchte "weißt du noch?".

Mayas Abenteuer ist also zu Ende. Vorerst. Ich freue mich darauf, in einigen Jahren eine Fortsetzung zu lesen, bin aber im Moment vollkommen mit dem Stand der Dinge zufrieden. Das Ende ist (auch wenn es bei einem Fantasy-Roman merkwürdig klingen mag) ein realistisches Ende und dieses Ende verdient von mir die volle Punktzahl.

Vielen Dank, Kelley Armstrong, für diese wundervolle Jugendbuchreihe.


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