Donnerstag, 12. September 2013

REZENSION: Dornentöchter - Josephine Pennicott (by Nana)

Josephine Pennicott - Dornentöchter
List Hardcover, 2012
400 Seiten
Hardcover: 19,99 €
eBook: 16,99 €
ISBN: 978-3471350867
Originaltitel: Poet's Cottage

Klappentext:
Als Sadie in das alte Cottage ihrer Familie in Tasmanien zieht, hofft sie auf einen Neubeginn. Doch das schöne Haus hat ein Geheimnis. Vor Jahrzehnten starb dort Sadies Großmutter auf mysteriöse Weise. Ist die Zeit reif, das Rätsel zu lösen? Über Generationen hinweg hat die Familie geschwiegen, nun will Sadie endlich die Wahrheit ans Licht bringen. Sie dringt tief in die Vergangenheit ein und kommt dabei auch ihrem Traum von einem Leben voller Liebe und Vertrauen näher.

Meine Meinung:
Das Cover ist traumhaft schön mit tollen Pastelltönen – wahrlich ein Buch, welches ich im Buchladen aus dem Regal genommen hätte. So bekam ich es aber als Lovelybooks-Leseexemplar.

Die Protagonisten werden recht schnell eingeführt. Allen voran

Pearl Tatlow, eine verrückte Autorin, eine Lebefrau, deren Schicksal bald einen dramtischen Höhepunkt findet.

Sadie, ist Pearls Urenkelin und Erbin des Poet's Cottage. Sie will das Geheimnis um Pearls Tod aufdecken. Was uns zu

Birdie Pinkerton, führt, die zu Pearls Lebzeiten ihre Freundin war und ein Buch über Pearl geschrieben hat.

Obwohl die Geschichte zwischen dem Hier und Jetzt und einer längst verganenen Zeit hin und her springt, ist es der Autorin gelungen, die einzelnen Stränge sauber zu behandeln und zu trennen, aber an den passenden Punkten perfekt zu kombinieren.

Sie gewählte Sprache ist ausschmückend und schön, so wie ich es mir besser nicht hätte vorstellen können. Ich bekam rasch ein Bild des Ortes und des Poet's Cottage und fühlte mich wie zu Hause. Zeitgleich war es auch eine stellenweise sehr schaurige Atmosphäre.

Fazit:
Ich bin an diesem Buch beinahe verzweifelt. Immer, wenn ich es zur Hand genommen habe, ging irgendwas schief. Die Kinder wurden krank, ich wurde krank, meine Tochter schlief nicht mehr durch, so dass ich bald das Gefühl hatte, ernsthaft abergläubisch zu werden. Also legte ich das Buch weg, bis ich mich irgendwann zwang, Vernunft anzunehmen. Ab da hatte mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich konnte in einem Rutsch lesen.
Das Ende war leider etwas enttäuschend für mich. Nachdem ich mich da also durch die Seiten gekämpft hatte, mit gerätselt und geraten habe (ACHTUNG SPOILER) hätte ich mir schon gewünscht, wenn es jemand aus dem Umfeld gewesen wäre. Doch dem war nicht so – nicht direkt zumindest.
Auf die Wahrsagerin und ihren Bruder wird kaum eingegangen – sie waren es eben und taten dies andauernd, wobei es effektiver gewesen wäre, Pearl zu schröpfen, anstelle einer Einmalzahlung zu kassieren und sie zu beseitigen. Und weshalb musste Teddy sterben? Naja, das ergab einfach keinen Sinn, leider. (SPOILER ENDE).
Dennoch hat es mir so ganz gut gefallen.

(Dies ist eine bereits bestehende Rezension, die auf den Lesekatzen-Blog umgezogen ist und angepasst wurde.)
 




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