Freitag, 13. September 2013

REZENSION: Flammenherz - Petra Röder (by Nana)

Flammenherz - Petra Röder
Edition Winterwork, 2011
408 Seiten
Broschiert: 16,90 €
eBook: 4,99 €
ISBN: 978-3943048421

Klappentext:
Janet reist nach Schottland, um für einen Roman zu recherchieren. Als sie in einem Antiquitätengeschäft eine Schatulle kauft, ahnt sie nicht, dass der Inhalt ihr ganzes Leben verändern wird. Das ist jedoch bei Weitem nicht alles. Plötzlich befindet sie sich im 17. Jahrhundert. Dort lernt sie den jungen Laird Caleb Malloy kennen, der ihr auf seiner Burg Zuflucht bietet. Im Laufe der Zeit kommen sich beide näher. Doch diese Liebe steht unter keinem guten Stern und Janets Leben gerät mehrfach in Gefahr. Als sie schließlich alles verliert und herausfindet, wer dafür verantwortlich ist, entscheidet sie sich, noch einmal in die Vergangenheit zu reisen ...

Meine Meinung:
Das Cover ist interessant gestaltet und gibt schon einen Hinweis, was einen zwischen den Buchdeckeln erwartet.



In der Geschichte lernen wir direkt



Janet kennen, die als Autorin nach Schottland gereist ist und bald in der Vergangenheit landet. Leider bleibt sie recht blass als Ich-Erzählerin. Sie erweckt den Eindruck, recht »einfach« gestrickt zu sein. In der Vergangenheit trifft sie auf den hübschen



Liard Caleb Malloy und verliebt sich Hals über Kopf. Caleb ist perfekt, so wird er auch dargestellt, was ein wenig an seiner Glaubwürdigkeit kratzt, im Hinblick auf die damalige Zeit, aber es passt zu ihm – seine Art zu handeln, die eher männeruntypisch ist hingegen, finde ich etwas deplatziert.



Mistress Graham ist ein absoluter Sympathieträger, resolut, nett, eine tolle Dame.



Sarin, ist ebenfalls ein kleiner Held der Geschichte, bleibt jedoch eher blass.



Lady Adelise, ist das Biest im Buch und perfekt getroffen.



Die Sprache ist, für mein Empfinden und die Tatsache, in welcher Zeit und Gegend die Story spielt, zu einfach und zu salopp. Es wird selten ein Blatt vor den Mund genommen, was einerseits amüsant ist, aber auch etwas an Glaubwürdigkeit raubt.



Fazit:
Nebst ein paar Logikfehlern und der blassen Personen gab es leider auch hier und da recht wenig Bezug zur Umgebung. So wollte sich mir oft kein genaues Bild vor dem inneren Auge formen, was ich persönlich sehr schade fand.
Ich hätte mir ein bisschen mehr Überraschung und Farben gewünscht, um gänzlich in den Bann gezogen zu werden.
Für Liebesroman-Süchtige sicherlich vertretbar, für Mitdenker und Mitfieberer eher weniger zu empfehlen.

(Dies ist eine bereits veröffentlichte Rezension, die auf den Lesekatzen-Blog umgezogen ist und angepasst wurde.)

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