Donnerstag, 5. September 2013

REZENSION: Seltsame Begegnungen - Anthologie (by Nana)

Seltsame Begegnungen - Anthologie
Aeternica Verlag, 2013
42 Seiten
ASIN: B00B651FI4
Preis eBook: 2,99 €

Klappentext:
Seltsame Begegnungen
In manchen seltenen Momenten scheinen die Grenzen dessen, was wir die Realität nennen, zu verschwimmen und sich fließende Übergänge zu etwas Anderem, äußerst Mysteriösem zu bilden, das uns unbegreiflich ist. In diesen Momenten kommt es zu seltsamen Begegnungen …

Wednesday tea, Nullmeridian-Spuk
Obwohl ihre Reise nach London tatsächlich dazu dienen soll, neue Kenntnisse und Erfahrungen zu sammeln, ahnt sie nicht im Geringsten, welcher Art diese sein werden …

Die Sanduhr
Unaufhaltsam. Momente greifen ineinander – bittersüß, kühl und wohlig warm
zugleich. Ein Spiel? Spuren beginnen sich zu füllen. Ihm wird klar, dass
alles anders gewesen sein muss. Sie lässt ihn nicht los …

Der letzte Zug
Bereits beim Einsteigen in die nächtliche Bahn beschleicht sie das ungute Gefühl, dass etwas nicht zu stimmen scheint. Was dann geschieht, übertrifft jedoch ihre Ahnungen bei Weitem …

Nun, o Unsterblichkeit
Den Tod zu überwinden, ist einer der größten Träume vieler Menschen. Doch diejenigen, denen dies wirklich zu einem gewissen Maße gelingt, beginnen früher oder später etwas anders darüber zu denken …



Meine Meinung:

Wie bei jeder Anthologie, spiegeln die vergebenen Lesekatzen den Gesamteindruck wider. Die einzelnen Geschichten behandle ich mit einem kurzen Fazit separat.

Das Cover ist klasse. Generell, muss ich sagen, gefallen mir die Cover, die der Aeternica Verlag vorzuzeigen hat, sehr sehr gut.

Regina Pönnighaus - Wednesday tea, Nullmeridian-Spuk
Regina Pönnighaus hat eine tolle Art zu schreiben. Dennoch verwirrt die Geschichte etwas und, wie ich finde, ist der Rahmen etwas knapp bemessen, dafür, was erzählt werden wollte. Doch, ich finde auch, es war die beste Geschichte in dieser Sammlung und damit ein toller Auftakt.

Marika Bergmann – Die Sanduhr
Rasant und verwirrend. Ich konnte nicht wirklich folgen. Wohl eine unglückliche Liebesgeschichte, der Bruder und die Frau des Bruders, und ein dritter, ein Mord? Schade. Nicht mein Fall.

Annette Dell`Aere – Der letzte Zug
Ene rasante Geschichte, die schnell an Fahrt aufnimmt und mit einfachen Worten unheimliche Bilder erzeugt. Manchmal ist die Sprache etwas zu einfach für meinen Geschmack.

Karin Derksen – Nun, o Unsterblichkeit
Ein toller Start, tolle Bilder, verwirrend und schaurig schön, dann wird es etwas unglaubwürdig, aber wenn man sich darauf einlässt, wirkt es gut, bis dann raus ist, wer der Fremde ist ...

Fazit:
Ich war etwas enttäuscht. Hatte mir wirklich mehr erhofft. Ich weiß, dass Kurzgeschichten einen schweren Stand haben, zumal sie in wirklich knappen Zeichen eine komplette Geschichte erzählen sollen - aber hier überwog leider ein Teil, der mir so nicht zugesagt hat.
Dennoch gefielen mir zwei Geschichten richtig toll, die hier den Schnitt etwas hochgejagt haben. Daher drei Lesekatzen. 


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