Donnerstag, 27. März 2014

[REZENSION] Gail Carriger - Sengendes Zwielicht (Nika)

Sengendes Zwielicht - Gail Carriger
Originaltitel: Timeless
Lady Alexia Band 5
Blanvalet, 2012
416 Seiten
Taschenbuch 9,99 €
eBook 8,99 €
ISBN:978-3442380558
Hörbuch (Audible): 11 Std. 39 Min./ 19,50 €

Lady Alexia ist glücklich. Sie hat ein bezauberndes Haus, ein ebenso bezauberndes Kind. Und ihr Gatte, der Werwolf Lord Maccon, ist noch immer der verführerische Mann ihrer Träume. Nichts scheint das häusliche Glück trüben zu können. Da erreicht sie ein Ruf aus Alexandria, dem sie sich nicht verschließen kann. Mit Mann und Kind im Schlepptau schifft sie sich nach Ägypten ein. Doch das Land der Pharaonen und Mumien hält mehr Geheimnisse parat, als selbst die unerschütterliche Lady Alexia bewältigen kann.



Meine Meinung:

Dieses Mal fällt es mir wirklich schwer, eine Rezension zu schreiben, die nicht voller Spoiler steckt. Immerhin handelt es sich hierbei um den letzten Teil der Lady Alexia Reihe und es werden einige offene Fäden zu einem Ende verwoben, andere Fäden werden erst in diesem Band gelöst und finden doch noch ein passendes Ende.

Ich versuche also, diese Rezension so spoilerfrei wie möglich zu halten, aber wer über diesen Absatz hinausliest, sei gewarnt:

Ab hier können Spoiler auftauchen!

Lady Alexia Maccon wird von der in Alexandria ansässigen Vampirkönigin nach Ägypten gerufen, da sich dort die Gottesbrecherplage ausbreitet, der Alexia schon in Großbritannien nachgejagt ist und dabei herausfand, dass die Mumie eines Außernatürlichen dafür verantwortlich war. Nun reist sie also mit Mann und Tochter unter dem Vorwand, als Gönner der Schauspieltruppe der Tunstells und mit Mme Lefoux im Schlepptau gen Süden.

Der erste Schock in Ägypten trifft sie gleich sehr hart: Es gibt hier keinen Tee! Stattdessen nur so ein untrinkbares Etwas, dass die Einheimischen Kaffee nennen. Doch das soll bald Alexias kleinstes Problem sein: Die Ausmaße der Gottesbrecherplage sind weitaus stärker, als erwartet und es stellt sich heraus, dass Alexias Vater mehr damit zu tun hatte, als ihr lieb ist.

Auch im Vampirstock in Alexandria muss Alexia einige unschöne Erfahrungen sammeln. So sieht sie, was mit einer Königin geschieht, die weit über ihre Zeit hinaus am Leben erhalten wird und gerät in den Konflikt des Stockes hinein: Die Königin will sterben, doch ohne Nachfolgerin zieht sie damit alle Mitglieder ihres Stockes mit in den Tod und die wollen das um jeden Preis verhindern!

In England braut sich derweil ein weiterer Sturm zusammen: Alexias Halbschwester sorgt dafür, dass Conalls (Ur-…)Enkelin erfährt, wer ihren Clan damals wirklich verraten hat und dafür verantwortlich war, dass Conall nach London ging. Und sie will Rache. Außerdem lässt sie Conall wissen, dass auch Alexia die Identität des Verräters kennt und es Conall nicht gesagt hat. Doch ein Streit zwischen dem Ehepaar ist immer noch besser, als Conalls Tod? Denn schwer verwundet aus einem Heißluftballon abzustürzen, inmitten ihrer Angreifer … wie soll er das überlebt haben?

Während Alexia in Ägypten den Tod ihres Mannes betrauert findet in London Biffy endlich eine neue Liebe, nachdem Lord Akaldema und ihm seit langem klar ist, dass ein Vampir und ein Werwolf eben doch keine Zukunft haben. Und diese Liebesgeschichte zwischen Biffy und – nein, das verrate ich nicht – ist einfach zauberhaft und süß und herzerweichend und ach, ich hätte so gern mehr von den beiden gelesen und wünschte, die Reihe wäre noch nicht zu Ende.

Aber das ist sie und das Ende hat Gail Carriger hervorragend bestritten. Man hat, sobald die Geschichte ihr Ende findet, das Gefühl, dass alle Figuren einen Punkt in ihrem Leben erreicht haben, an dem sie glücklich sind, oder es sehr bald sein werden.

Für den Abschluss der Reihe kann ich nur die volle Punktzahl vergeben. Selbst jetzt, einen Monat nachdem ich das Buch gehört habe, bin ich hin und weg davon.



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