Donnerstag, 5. Juni 2014

[REZENSION] Das Leben ist kein Ponyhof von Britta Sabbag (by Valli)



http://www.luebbe.de/Buecher/Frauen/Details/Id/978-3-404-16977-1

Das Leben ist kein Ponyhof, Britta Sabbag
Bastei Lübbe , 2014
224 Seiten
Preis Taschenbuch: 8,99 €
Preis Ebook: 7,49 €
ISBN: 978-3404169771



Inhalt:

WENN DU DEN ROTEN FADEN VERLOREN HAST, HALT NACH EINEM ANDEREN AUSSCHAU - VIELLEICHT IST DEINER BUNT! Antonias Leben ist perfekt. Bis ihre Mutter sie dazu verdonnert, auf ihren leicht senilen Stiefvater aufzupassen, während sie selbst sich in einem indischen Ashram vergnügt. Dabei hat die Karrierefrau Antonia für so etwas nun wirklich keine Zeit. Schließlich steigt sie gerade zur Partnerin in einer Unternehmensberatung auf und will ihren langjährigen Freund und Kollegen heiraten. Zurück im Heimatkaff stellen Walters Schrullen Antonia gehörig auf die Probe. Bald steht ihr ganzes Leben Kopf. Oder lernt sie vielleicht gerade erst zu leben?



Meine Meinung:

Zu allererst möchte ich mich an dieser Stelle bei dem Verlag „Bastei Lübbe“ und bei der Website „bloggdeinbuch“ recht herzlich für das Bereitstellen dieses Leseexemplars bedanken!!

Ein Buch über die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Ein Buch, das zum träumen einlädt und mir ein Lachen ins Gesicht zaubert. Ein Buch, das mir vor Rührung die Tränen in die Augen steigen lässt. …
Genau das habe ich erwartet, nachdem ich den Klappentext gelesen habe.

Doch leider kam es nicht dazu.

Antonias Leben für das sie so viele Jahre hart gearbeitet hat, gerät aus den Fugen. Sie muss auf ihren Stiefvater aufpassen, der keine Möglichkeit auslässt Chaos in ihr Leben zu bringen.
Ganz allmählich findet sie aber immer mehr Gefallen an dem Leben in ihrem alten Heimatsort, den sie nach dem Abitur damals fluchtartig verlassen hat. Sie trifft ihre alte beste Freundin wieder und lernt Leo, den Besitzer eines Ponyhofs, kennen.

Meine Lieblingsfigur war hier eindeutig Antonias Stiefvater Walter, der den Sinn des Lebens erkannt hat und genau so lebt, wie er es für richtig hält. Er ist mit Abstand die sympathischste Figur in diesem Buch. Durch seine freche Zunge, kommt endlich Schwung in Antonias steifes Leben.
Antonia selbst ist mir leider gar nicht so recht sympathisch, da ich viele ihrer Handlungen bzw. ihre Denkweise oft nicht nachvollziehen kann. Gegen Ende des Buchs  sammelt sie zwar noch einige Punkte bei mir, aber generell ist sie nicht unbedingt eine Figur, die mir im Gedächtnis bleibt.

Was mich leider am meisten gestört hat an diesem Buch war die Tatsache, dass ich schon zu Beginn wusste, wie das Ganze ausgehen würde. Klar weiß man das auch schon bei vielen anderen Büchern, die von dem Inhalt in dieselbe Richtung gehen. Aber viele Autoren schaffen es einfach mich in ihren Bann zu ziehen und mein Herz aufgehen zu lassen. Das war bei diesem Buch leider nicht so. Mich hat es nicht leider leider mitreißen oder berühren können.

Das Buch ist natürlich trotz allem ein schöner Appell an das Leben und auch geeignet, um es schön entspannt an einem sonnigen Nachmittag auf einer Wiese (oder wie ihr das eben gerne macht) zu lesen. Aber leider ist es für mich auch nicht mehr als das.



Fazit:
Ein Buch über das Selbstfinden und die wichtigen Dinge im Leben.
Walter war hier mein Highlight, denn er hat dem Buch eine Figur gegeben, die man nicht mehr so schnell vergisst.
Nur leider habe ich schon andere Bücher über dieses Thema gelesen, die mich um einiges mehr berührt haben und  zeigen, dass es noch besser geht.
Ich denke aber, dass es trotz allem genug Herzen gibt, die von diesem Buch erobert werden können. :)

„Das Leben ist kein Ponyhof“ bekommt von mir: 

                           

1 Kommentar:

  1. Na da bin ich überrascht, aber deine Rezension ist nachvollziehbar, vielleicht, wenn ich iiiirgendwann mal Zeit habe :)

    LG, Nana

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