Dienstag, 25. November 2014

[REZENSION] Harry Potter und die Kammer des Schreckens von J. K. Rowling (by Nana)

http://www.carlsen.de/taschenbuch/harry-potter-band-2-harry-potter-und-die-kammer-des-schreckens/19649Harry Potter und die Kammer des Schreckens - J. K. Rowling
Carlsen Verlag
368 Seiten
Preis: 8,99 €
ISBN: 978-3-551-31312-6

Klappentext:
Endlich wieder Schule! Einen solchen Seufzer kann nur der ausstoßen, dessen Ferien scheußlich waren: Harry Potter. Doch wie im vergangenen Schuljahr stehen nicht nur Zaubertrankunterricht und Verwandlung auf dem Programm. Ein grauenhaftes Etwas treibt sein Unwesen in der Schule. Wird Harry mit Hilfe seiner Freunde Ron und Hermine das Rätsel lösen und Hogwarts von den dunklen Mächten befreien können?




 
Meine Meinung:

Weiter geht es also mit Band zwei der Harry Potter Reihe. Hier beginne ich auch wieder bei dem wunderbaren Cover der Neuauflage. Wenngleich ich gestehen muss, das Cover biegt sich leicht, wenn man es ein paar Mal in der Hand hatte, um zu lesen. Ich hoffe, das Regal drückt es wieder dahin zurück, wo es hingehört. :)

Ihr ahnt es, es begegnet uns auch dieses Mal wieder Harry Potter, aber etwas ist anders. Er ist etwas lebendiger und hibbeliger, denn er hat seinen Platz im Leben scheinbar gefunden: Hogwarts. Doch bis er dahin kann, muss er erst die Ferien bei den Dursleys überstehen, aber auch ihnen gegenüber wird er sehr viel mutiger.

Da ist es nicht verwunderlich, dass Ron Weasley ihn retten kommt, nachdem sich Harry die Ferien über nicht bei ihm gemeldet hat – weshalb dem so war, dazu später mehr, wenn ich es nicht vergesse. Ron ist, meiner Meinung nach, derjenige, der am ehesten in seiner Rolle bleibt. Er ist einfach Ron und das ist absolut gut so, er muss aktuell noch so bleiben. Eine Mischung aus Unsicherheit und kindlichem Mut. Sehr schön.

Auch Hermine darf nicht fehlen, sie verblüfft abermals mit ihrer Wandlung, die dieses Mal aber schön authentisch passiert, wie ich finde. Man sieht ihr nun einfach den Schalk an, den sie scheinbar in ihrem Nacken trägt. Ich empfand sie in dieser Geschichte als sehr stark.

Hermine bekommt Ginny Weasley zur Seite. Auch der jüngste Spross der Familie ist endlich in Hogwarts und darf sich den Gryffindors anschließen.

Wir dürfen jemand Neues begrüßen, nämlich, Dobby den Hauselfen. Er ist ein toller kleiner Elf, aber hat es auch sehr schwer. Strafe und Pein gehören zu seinem Leben, zeitgleich ist er aber sehr liebenswert, auch wenn er um jeden Preis versucht, Harry aus Hogwarts fernzuhalten. (Ratet mal, wer die Briefe abgefangen hat, damit Harry sich alleine fühlt ;))

Auch wird etwas mehr Augenmerk auf die Familie Weasley und Malfjoy gelegt. Als neuen Lehrer dürfen wir nun auch Gilderoy Lockhart begrüßen. Wenngleich ich hier in aller Deutlichkeit sagen muss, seine Wichtigkeit kommt im Buch sehr viel besser rüber, als in den Filmen. Dort hätte er im Prinzip ersatzlos gestrichen werden können, wenn man mich fragt. Das ist im Buch zum Glück komplett anders. Es sind die feinen und kleinen Details, die ihn so besonders machen.

Weiter geht es mit der Sprache und hier bin ich so was von dankbar, dass die Geschichte gewachsen ist. Deutlich gewachsen. Sie ist nach wie vor eine Geschichte für Kinder, ohne Frage, aber dies kommt hier schon weit weniger zum Tragen, als noch im ersten Band. Es ist sehr schön beschrieben worden, Spannung kam auf, Rätsel und Hinweise wurden gestreut, der Alltag nahegebracht mit tollen Beschreibungen und vielen kleinen Details. Sehr schön.

Fazit:
Auch bei Band zwei war ich erstaunt, wie sehr doch der Film vom Buch abweicht und ich bin froh, nun auch diesen Band gelesen zu haben, andernfalls wären mir einige Details schlicht niemals so klar gewesen, wie sie es durch das Buch wurden. Gerade Mr Lockhart oder aber auch Dobby der Hauself, der sich wirklich Mühe gibt, Harry zu beschützen. Die kleinen feinen Details über das Tagebuch von Tom Riddle und die Gefühle und Ängste Ginnys, die im Film massiv auf der Strecke bleiben. Auch Hermine überrascht durch Mut und dem Gefallen daran, Schulregeln zu brechen. Snape hingegen bleibt undurchsichtig wie eh und je.
Die Idee mit der Kammer des Schreckens lädt zum Rätselraten ein. Die Autorin streut viele Fährten, wirft einige Stränge aus und lässt den Leser tüfteln, ehe sie alle Stränge zusammenführt und logisch aufklärt. Dabei streut sie viel Witz in die Zeilen … gerade wenn ich an Ron und die Spinnen denke – göttlich. Nach dem eher schleppenden Start, bin ich von dem zweiten Band sehr begeistert.


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