Mittwoch, 28. Januar 2015

[REZENSION]Die Zeit der Magie von Müller,Peters und Stöckler (by Valli)

http://www.amazon.de/Die-Zeit-Magie-Kaffeepausengeschichten-Fantasy/dp/3943295222
Die Zeit der Magie;  Müller, Peters, Stöckler
TextLustVerlag,2012
60 Seiten
Preis: 4,95 €
ISBN: 978-3943295221

Inhalt:

Im Leben gibt es Augenblicke, in denen alles anders kommt als gedacht. Eine spontane Idee, eine Begegnung oder die Reise, von der man sich soviel versprach, führen plötzlich in den geheimnisvollen Wirkkreis der Magie. Überraschende Wendungen bahnen sich an, die man sich nie hätte vorstellen können. Was passieren kann, erzählen drei Autoren in ihren Geschichten. Die Autoren und ihre Geschichten: Dörte Müller — Crazy Lilli Jens-Uwe Peters — Der Fluch Tatjana Stöckler — Serengeti Jede Geschichte mit Tipps für einen besonderen Lesegenuss.



Meine Meinung:


Im 4.Band „Die Zeit der Magie“geht es um Menschen, deren Leben eine ungeahnte Wendung nehmen. Natürlich spielt in allen drei Geschichten Magie die entscheidende Rolle.

In der ersten Geschichte „ Crazy Lilli“, wurde Sarah als Lehrer nach Bad Pyrmont versetzt. Von ihren Schülern wird sie nicht respektiert, in ihrer Nachbarschaft wohnen nur ältere Menschen und von ihrem Freund hat sie nichts mehr gehört, seit er sich auf eine Reise nach Australien gemacht hat. Kurzum, Sarah ist unglücklich.
Als sie Besuch von ihrer Freundin Rita bekommt, gehen sie zusammen auf einen Jahrmarkt, der in Bad Pyrmont stattfindet. Aus Spaß beschließen die beiden sich die Zukunft vorraussagen zu lassen. Doch was die Wahrsagerin ihnen weissagt, wollen sie erst nicht akzeptieren.
Die Lesezeit für diese Geschichte waren 10 min.
Über die Geschichte lässt sich sagen,dass sie doch sehr vorraussehbar ist. Sie entwickelt sich wie jede Geschichte, die man in diesem Stil kennt. Trotz allem ist es aber ein schöne Geschichte für Zwischendurch, die sich gut lesen lässt.

Die zweite Geschichte „Der Fluch“ handelt von Jugendlichen.Als klar ist, dass in Martins Schule eine Neue kommen wird, die aus einer bekannten Hexenfamilie kommt, stellen sich die Schüler quer. Martin schleicht sich in das Schulgebäude und verbreitet mit seiner Spraydose Hassprüche gegen Hexen. Auf seinem Nachhauseweg lernt er Fabienne kennen und verliebt sich sogar ein bisschen. Später stellt sich heraus,dass sie die neue Hexe ist und Martin bereut seine Tat. Eines Abends erhält er einen Brief, der ihm droht,dass er für seine Sprüche im Schulhaus mit einem Fluch belegt wird. Nur Fabienne kann ihm helfen diesen Fluch zu brechen, doch dafür muss er ihr die Wahrheit sagen.
Diese Geschichte eignet sich für junge und alte Leser. Selbst in der Leseanleitung wird erwähnt,dass man diese Geschichte gerne mit einer Klasse lesen kann.
Wäre meiner Meinung nach eine gute Geschichte, mit der man an das Thema „Toleranz,Außenseiter,Mobbing, etc. „ heranführen könnte. Mir gefiel diese Geschichte am besten,denn sie war eine Paarung aus dem modernen Leben und der „alten“ Hexenwelt.

Die letzte Geschichte „Serengeti“ besteht aus Briefen, die eine Frau an ihre Mutter schreibt. Sie schreibt ihr die Briefe aus ihrem Urlaub in Afrika, den sie bei einem Kreuzworträtsel gewonnen hat. Nachdem sie eine schwere Trennung von einem gewalttätigen Mann hinter sich hat, scheint diese Reise das Beste zu sein um sich zu erholen.
Doch nachdem sie bei einer Safari von einem Löwen angegriffen wurde, werden ihre Briefe immer rätselhafter und man kann nur erahnen, dass dort etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.
Diese Kurzgeschichte hatte ich sehr schnell gelesen. Ich habe höchstens 5 min gebraucht. Dass diese Geschichte aus Briefen besteht, gefiel mir sehr gut. So konnte man sie schnell lesen und doch baute sich eine Spannung auf,da man selbst nicht mehr weiß als die Briefverfasserin selbst. Der Inhalt selbst war leider nicht mein Geschmack, doch ich könnte mir vorstellen,dass diese Geschichten vielen gefällt.

Alles in Allem war das Buch eine gute, schnelle Lektüre für Zwischendurch. Man konnte sie wirklich gut lesen, denn sie waren kurzatmig, flüssig geschrieben und waren keine schwere Kost. Die Geschichten haben mich persönlich nicht zu 100 % überzeugt, aber ich denke bei Kurzgeschichten, die man in 10 Minuten liest, sollte man nicht zu streng sein.

Deswegen bekommt „Die Zeit der Magie“ von mir: 

                               

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