Donnerstag, 21. Mai 2015

[REZENSION] Klausmüller - Ein Esel sucht ein Pferd von Pebby Art (by Valli)




Klausmüller- Ein Esel sucht ein Pferd, Pebby Art
2014
110 Seiten
Preis e-Book: 2,99 €
Preis Taschenbuch: 7,90 €


Inhalt:
Klara ist entsetzt: Sie soll ihre Ferien zusammen mit ihren Eltern bei Großtante Agnes verbringen. Wie langweilig! Dabei hatten ihre Eltern ihr einen Mallorca-Urlaub versprochen.
Doch dann entwickelt sich alles anders als erwartet:
Klaras Herz macht Hüpfer, als sie entdeckt, dass ihre Großtante Pferde hat und dann ist da auch noch dieser coole Junge namens Joey. Doch was Klaras Ferien völlig durcheinanderbringt, ist ihr Stoffesel Klausmüller, der plötzlich mit ihr redet und auch sonst sehr lebendig ist.
Nun scheinen die Ferien doch noch zu einem amüsanten und schönen Urlaub zu werden, wäre da nicht eines Tages ein Pferd zu wenig auf der Weide: Favorit ist verschwunden und das Abenteuer nimmt seinen Lauf – und dann entdeckt Klausmüller auch noch eine magische Brille …

Ein Buch für alle, die sich gerne von frechen Eseln in ein Abenteuer ziehen lassen und Action, Spannung und Humor lieben - und ein bisschen Fantasy.



Meine Meinung:

Klara ist entsetzt. Der Urlaub nach Mallorca, auf den sie sich schon so gefreut hatte, fällt aus. Stattdessen fährt sie mit ihren Eltern zu ihrer Großtante. Das passt Klara natürlich ganz und gar nicht.
Doch sie stellt bald fest, dass es auf dem Hof der Großtante gar nicht mal so übel ist… Denn sie hat Pferde!! Und außerdem kümmert sich um diese Pferde auch noch Joey. Ein supercooler Junge. Klara freundet sich mit Joey an und hat immer mehr Spaß in den Ferien.
Doch dann passieren auf einmal Dinge, die alles auf den Kopf stellen. Erst fängt ihr Stoffesel Klausmüller an mit ihr zu sprechen und dann wird auch noch ein Pferd geklaut. Nun sind Klara und Joey gefragt.. werden sie das Pferd finden??

Also zuerst einmal muss ich sagen, dass das Cover auf mich leider überhaupt nicht ansprechend wirkt. Die Illustrationen sind nicht mein Geschmack.

Aber zum Inhalt:
Das Buch ist empfohlen für Kinder ab 8 Jahren. Dafür ist es auch absolut geeignet. Ob zum Vorlesen oder zum Erstlesen..
Die Geschichte vereint mehrere Genres miteinander, so dass die Kinder mit Fantasy, Krimi und Abenteuer  in Berührung kommen. Durch die Pferdegeschichte an sich würde ich das Buch aber eher an Mädchen empfehlen.

Das Buch hat mich persönlich nicht sonderlich gefesselt, da ich es doch recht schnell durchschaut hatte. Aber das ist ja auch nicht von Bedeutung, da ein Kind an dieser Geschichte doch mehr zu knabbern hat und sie auch ganz bestimmt viel spannender findet.
Dass am Ende ein Versicherungsbetrug aufgedeckt wird, löst in mir folgende Frage aus: Versteht ein Kind schon, worum es denn hier genau geht? Oder wäre vielleicht eine „normale“ "Entführungsgeschichte" leichter verständlich gewesen?

Doch auch genug von mir:
Ich habe das Buch auch von einem kleinen Mädchen mit 9 Jahren lesen lassen. Sie hat es bisher noch nicht beendet, aber bisher findet sie das Buch toll. Sie findet es leicht zu lesen, auch von der Sprache her gut verständlich.
Sie jedoch findet den Stoffesel Klausmüller allerdings alles andere als sympathisch. Wobei das ja im Auge des Betrachters liegt. Ich dagegen fand ihn nicht so nervig, wie sie mir berichtet hat.Ich mochte den kleinen frechen Esel sehr.

Was ich persönlich sehr süß finde, ist das Leserätsel am Ende. Die Idee ist sehr toll und motiviert die Kinder sich noch einmal mit dem Text auseinander zu setzen und ihr Leseverstehen zu trainieren (Als Deutschlehrerin freut mich das natürlich umso mehr).Auch der Steckbrief über die Autorin, die das Buch unter dem Pseudonym „Pebby Art“ geschrieben hat, ist an die Kinder adressiert und toll geschrieben.

Fazit:


Ich denke Pebby Art hat hier ein süßes Kinderbuch erschaffen, das Kinder zu ihren ersten Romanen hinführt. Für mich war es kein Buch, dass sich auf lange Zeit einprägt, aber trotz allem habe ich es gerne gelesen und denke, dass Kinder eine große Freude daran haben werden. Trotz allem würde ich es Kindern empfehlen, die schon das ein oder andere von Versicherungen wissen, damit sie das Ende auch wirklich verstehen. Zur Not müssen die  Eltern einfach mal erklären.

Deswegen gebe ich dem Buch: 

                             

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