Sonntag, 22. November 2015

[INTERVIEW] Jessa Montgomery über Sophia Rudolph



Sophia Rudolph
Jessa ist eine Nachfahrin der sagenumwobenen Salem-Hexen. Seit dem Tod ihrer Eltern lebt sie bei ihrer Tante und ihrer Cousine – ebenfalls Hexen. Jessas 21. Geburtstag steht kurz bevor. Ein besonderes Ereignis für eine Hexe wie sie bald herausfindet und für den ein alter Pakt und ein äußerst heißer Werwolf nicht ganz unwichtig sind …

Willkommen, nimm Platz *Küsschen, Küsschen* bitte bedien dich doch an den Keksen und der Milch. Und wenn wir fertig sind, zeige ich dir meine Schuhsammlung – wenn das kein Anreiz ist?

Oh, Kekse! Ich liebe Kekse … *wirft einen kurzen Blick auf ihre Hüften* Gut, das ist jetzt keine große Überraschung, was? Vielleicht sollte ich lieber nicht … oder nur einen kleinen …

1. Stell uns Sophia Rudolph doch erst einmal kurz vor.
Wollen wir wirklich nicht lieber über mich reden? Ich meine, ich bin diejenige, die zaubern kann. Nein? Na gut. *seufzt* Also, was gibt es über Sophia denn so zu erzählen … sie schreibt viel und das ausschließlich für Erwachsene. Aber das wisst ihr ja schon. Sie verreist außerdem sehr gern und lernt neue Länder kennen oder kehrt in die zurück, die ihr besonders gut gefallen haben.

Und Schuhe? Liebt sie Schuhe?
Sie läuft tatsächlich die meiste Zeit barfuß herum. Sogar im Winter und draußen! Jemand sollte mal nachforschen, ob unter ihren Vorfahren nicht der ein oder andere Werwolf war.

2. Was denkst du über Sophia, wie findest du sie? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihr findest, wofür du sie beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?
Ihre Eltern leben noch, darum beneide ich sie wirklich. Gut, dafür kann sie nicht hexen, ich glaube, darum beneidet sie mich und hey, wer würde das nicht? Magie ist super!

3. Du verbringst doch viel Zeit mit ihr, was tut sie, wenn sie nicht schreibt?
Na ja, sie schreibt ja nicht hauptsächlich. In erster Linie geht sie arbeiten, das Schreiben erledigt sie in ihrer Freizeit. Ansonsten liest sie recht viel oder spielt am Computer. Oh, und backen gehört auch zu ihren Freizeitbeschäftigungen. Ich warte ja noch darauf, dass sie auch zu meinem Buch ein Cupcake backt. *trommelt mit den Fingernägeln auf dem Tisch*

4. Hat sie ein Vorbild? Schriftstellerisch oder auch im »normalen« Leben? Und wie sieht es mit dem Kleiderschrank aus, ist er ordentlich?
Ich glaube nicht, ich wüsste zumindest von niemandem, den sie ihr Vorbild nennt. Und ihr Kleiderschrank … oje, nein, ordentlich ist der nicht wirklich. Ihr Schreibtisch aber auch nicht oder ihr Wohnzimmertisch oder ihr Esstisch … also, ganz ehrlich, sie ist nicht die Ordentlichste.

5. Gibt es Rituale, die Sophia beim Schreiben anwendet? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas Bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss?
Als ich sie das erste Mal beim Schreiben beobachtet habe, dachte ich wirklich, dass sie ein Ritual vollzieht. Als erstes zündet sie nämlich eine Kerze an. Duftkerzen, wie ich dann schnell merkte. Sie hat eine ganze Sammlung davon. Schokolade muss auch immer griffbereit stehen.
6. Wie hast du sie kennengelernt? Details, wir brauchen Details...
Sie wollte einen Roman mit Fantasyeinschlag schreiben, da habe ich mich ihr direkt mal vorgestellt. Es wird nämlich höchste Zeit, dass mich jemand aus dem Haus meiner Tante rausbringt! Und ich muss sagen, Sophia hat mich nicht enttäuscht. Als sie mir Quinn vorstellte, hätte ich sie knutschen können. Ich hab mich dann aber doch dazu entschlossen, das stattdessen lieber gleich mit meinem sexy Werwolf zu machen. *Ein breites Grinsen legt sich über Jessas Gesicht und es dauert ein wenig, ehe wir unser Interview fortsetzen können*

7. Weißt du, ob es bei ihr immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen ist?
Das ist schwer zu sagen, ich glaube aber, es lief bei den anderen ein wenig anders, da sie da keine bestimmte Vorgabe an sich selbst hatte, wie bei mir mit der Fantasy.

8. Einmal ganz frech gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich für Sophia so besonders?
Hallo? Hört ihr denn nicht zu? Ich bin ihr bisher einziger Ausflug ins fantastische Genre. Alle anderen Romane von ihr sind … normal. Ich bin die einzige ihrer Figuren, die hexen kann und einen Werwolf an die Seite gestellt bekommt. Ist das nicht besonders genug?

9. Werfen wir doch mal einen Blick ins Lifestyle Magazine: Welche neuen Trends wird sie hervorbringen? An welchen Designerstücken wird aktuell gearbeitet? Wann dürfen wir sie wieder auf dem roten Teppich bewundern? Und ganz wichtig: WER wird sie auf dem roten Teppich begleiten?
Oje, habt ihr ein wenig Zeit mitgebracht? Dieses Jahr stehen noch zwei Romane auf Sophias Abgabeliste: „Die Maske der Venus“ spielt in Italien, wo eine eher unfreiwillige Trauzeugin auf der mehrtägigen Hochzeitsfeier ihrer besten Freundin einige spannende Nächte mit dem Bruder des Bräutigams verbringt – ihm aber nicht verrät, wer sie selbst ist. Der Roman erscheint nächstes Jahr bei Elysion Books, in dem auch ihr Debüt „Blinde Leidenschaften“ dieses Jahr erschien. Davon gibt es übrigens zwei Fortsetzungen, an die sie sich nächstes Jahr setzt.
„Das Gelübde“ ist ein historischer erotischer Liebesroman, der 2016 bei Bookshouse erscheint. Der Roman spielt in Schottland und England im 19. Jahrhundert und zeigt, wie ernst man das Ehegelübde – vor allem dem Teil mit dem „Gehorchen“ – nehmen sollte.
Wer Sophia auf dem roten Teppich begleiten sollte? Mhm, ich würde ja jemanden wie Alexander Skarsgard vorschlagen, oder Gerard Butler? Hugh Jackman wäre auch eine Alternative …. Oh, ihr wolltet wohl wissen, wen sie sich aussuchen würde? Tja, da müsst ihr sie schon selbst fragen.

10. Ein herzliches Dankeschön an Jessa für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich der Autorin selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Jessa gesagt wurde.
Vielen Dank für das Interview und auch vielen Dank an Jessa, dafür, dass sie sich den Fragen gestellt hat. Ich habe tatsächlich nichts zu korrigieren und ich muss sagen, ihre Vorschläge für die Red-Carpet-Begleitung … ja, doch, die gefallen mir auch ganz gut. *g*


Mehr über die Autorin erfährt man auf ihrer Homepage oder ihrer Facebook-Fanseite. Auch auf Booklikes kann man sie finden. „Moon of Witchcraft“ ist im Oldigor Verlag erschienen. Mehr über die weiteren Romane, die Jessa in Frage 9 nennt, erfährt man außerdem auf den Verlagsseiten von Bookshouse und Elysion Books.

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