Sonntag, 25. September 2016

[INTERVIEW] Charlie Marek über Barbara Büchner



Barbara Büchner

 Dieses Interview erforderte schwierige und gefährliche Recherchen, da die beiden Haupthelden von „Basiliskenmord“ – Werbetext: „Tod den Psychotherapeuten!“ – ja derzeit unbekannten Aufenthalts sind. Kein Wunder, denn es klebt das Blut von mindestens zwei Psychotherapeuten an den Händen des wahnsinnigen Gerichtsmediziners Dr. Rainer Benesch, und seine getreue Gefährtin, die Tatortreinigerin Charlie Marek, ist um nichts weniger gefährlich; sie ist gewissermaßen die Harley Quinn eines medizinischen Jokers: 22 Jahre alt, schlank, eine Replik von Marilyn Monroe, schlau und zu allem fähig. Benesch, ein geübter Höhlenforscher, hat mit seiner Handlangerin Zuflucht in den unerforschlichen Labyrinthen des Wiener Kanalsystems gefunden, dessen 1500 Kilometer lange, schlüpfrige, kalte, von Ratten verseuchte und tosenden Fäkalienbächen erfüllte memphitische Unterwelt unsäglich altertümlicher Gewölbe voll finsteren Grauens nicht einmal die furchtlose Kanalbrigade jemals wirklich erforscht hat. Die Polizisten, die dort nach dem gefährlichen Arzt fahnden sollen, melden sich jedes Mal sofort krank. Auch wir haben uns gehütet, die Unterwelt von Wien zu betreten, denn nach ihren im „Basiliskenmord“ ausführlich beschriebenen Gräueltaten möchte man auch Charlie Marek nicht unversehens über den Weg laufen, geschweige denn dem Professor, der immer noch seinen Sektionskoffer mit dem langen Hirnmesser bei sich hat. Doch ist es uns gelungen, in einer der grottigsten Ecken des Darknet eine Kontaktanzeige aufzugeben, und so kam es zu diesem Email-Interview! Die Antworten kamen von Charlie, da der Professor ein scheuer, introvertierter Mensch ist, der nicht gerne über sich selbst redet. Es war ja nur die Bosheit der Psychotherapeuten, die ihn zu seinen blutigen Exzessen getrieben hat.
Also, hier das Transkript des digitalen Interviews:

1. Charlie – wir dürfen doch hoffentlich einfach Charlie zu dir sagen, okay? Danke. Wir kennen Barbara Büchner ja schon ein wenig durch unser Gespräch mit Doktor John Watson und mit dem finsteren Leichenräuber von Wien, Professor Heribert Strunzl. Würdest du sie auch so beschreiben? Oder siehst du Barbara Büchner ganz anders?
Nun ja… die beiden sind ja nicht gerade voller Lobeshymnen, was unsere Schöpferin angeht, nicht wahr? Doktor Watson äußert sich ja sehr tschäntlmenleik – das ist übrigens auch so ein neues Wort, was ich von Professor Benesch gelernt habe; ich sage Ihnen, es ist ein Wunder mit dem Mann, ich kann schon mindestens tausend schwierige Wörter mehr, als bevor ich kennenlernte, der ist sowas von intelligent und gebildet, mir fehlen die Worte, und hier herunten in den unzugänglichen Gewölben haben wir ja viel Zeit und Ruhe für den Unterricht… oh, tschulligung. Bin vom Thema abgekommen, aber er ist halt mein Ein und Alles. Er wird so missverstanden, wissen Sie. Also, ja, zurück zu BB: Dr. Watson sagt über sie „Vom Äußeren her eine unscheinbare ältere Person, meistens schwarz gekleidet, aber von sehr exzentrischem Wesen. Könnte glatt eine Engländerin sein. Sie hat so dieses gewisse geisterhafte Etwas.“ Der Strunzl redet ja da weniger um den Brei rum: „Unsympathische Person! Schnüfflerin! Hat die Nase in allem drin, was sie nichts angeht!“ Na, ich sag´s mal leddieleik: Bisschen komisch ist sie schon, aber für uns, also den Professor und mich, da hat sie echt viel Verständnis gezeigt. Hat uns richtig ins Herz geschaut. Sie hat ja, was ich höre, selber viel unter den Psychotherapeuten gelitten, die arme Person, da hat man Mitgefühl mit anderen, denen dasselbe widerfährt. Hab ich Ihnen erzählt, was dieser Doktor Haferl dem armen Professor nach dem Tod seiner kleinen Tochter gesagt hat…

(aus technischen Gründen wurde das Interview stellenweise leicht gekürzt, Anm. der Lesekatzen-Redaktion). Wir fahren fort:

2. Verrate uns doch mal, was sich seit unserem Interview mit Doktor Watson und Professor Strunzl bei Barbara Büchner so getan hat. Gab es da etwas Neues, von dem wir unbedingt wissen sollten?
Bisschen fett ist sie geworden, und sie hat jetzt nur mehr einen so einen Kampfhund, der auch schon alt und´n bisschen kurzatmig ist, und was ich höre, hat sie keine Ratten mehr, seit die ihr Badezimmer bis in die Ziegelwand hinein aufgefressen haben, Bad und Klosett total kaputt, irre Reparaturkosten, und der Installateur wollte erst gar nicht kommen, weil man ja nicht wusste, wie viele von den ausgebüxten Ratten noch hinter der Wandverkleidung stecken. Aber Sie wollen wahrscheinlich was Professionelles über sie lesen, hm? Gucken Sie am besten auf ihre Website, www.bbuechner.at, da finden Sie mehr Interessantes, als ich Ihnen sagen kann. Paar nette Bücher über Sherlock Holmes hat sie in der Reihe „Meisterdetektive“ bei Fabylon geschrieben, also ich sage Ihnen, schlau ist die Person schon, was die für komplizierte Kriminalfälle erfindet und dann auch noch gleich auflöst… ja, und ein cooles kleines Buch, „Das Totenhaus von Gremlington Village“, das hat mir echt getaugt. Da ging´s ordentlich rum, Mann, allein die rostige Axt auf dem Titelblatt! Und so ein verwickelter Fall! Hätt ich nie lösen können. Und jetzt soll bald wieder was Neues rauskommen mit echt gruseligen Fällen rund um diesen wickerianischen Detektiv, „Sherlock Holmes und der Höllenbischof“, auch wieder im Fabylon-Verlag.

3. Wir plaudern hier ja so ganz gemütlich via Cyberspace, aber sag mal, wie verhält sich Barbara Büchner denn außerhalb so? Ist sie nett zu ihren Lesern?
Doch, so viel ich weiß, schon! Gibt gerne Interviews und beantwortet auch persönliche E-Mails, wenn sie geistvoll sind. „Geistvoll“, das ist ein schönes Wort, gell? Und letzthin, das war spaßig, da sollte eine Schülerin einen Aufsatz über ein uraltes Jugendbuch von BB schreiben, nicht bloß´n Aufsatz, sondern eine halbe Doktorarbeit, mit Interviews und Recherchen und allem, und da hat unsere Autorin gern mitgeholfen. Aber man hat als Schriftstellerin ja leider nicht so viel Kontakt zum Publikum, grad mal ein paar Rätzensionen auf amazon oder eine Buchbesprechung. Facebook oder Blog oder sowas, wo man dauernd der ganzen Welt mitteilt, dass sich man gerade die Haare wäscht oder dem Hund einen Floh abknipst, das ist nichts für sie, da ist sie ganz altmodisch. Ich meine, mit interessierten Lesern würde sie schon gerne schwätzen, aber so mit der ganzen Öffentlichkeit…

Sucht sie das Scheinwerferlicht und strahlt in jede Kamera?
Nein, bloß das nicht! Sie sagt, sie schaut auf allen Fotos aus, als wäre sie schon einmal begraben gewesen. Bisschen übertrieben, meine ich, ich hab schließlich genug Leute gesehen, die tatsächlich schon einmal begraben waren. So arg ist es noch längst nicht. Trotzdem sagt sie, fotografieren lässt sie sich nur in der Burka, und das nur von hinten.

Oder ist sie eher schüchtern und bekommt vor öffentlichen Auftritten Herzrasen und Schweißausbrüche?
Naaa, also das wieder nicht! So vor dem persönlichen Kontakt mit allen möglichen Leuten, auch großem Publikum, hat sie überhaupt keine Angst. Hat sie nie gehabt. Oder doch, einmal, ein bisschen, als bei einer Lesung über satanistische Jugend-Sekten drei schwarz gekleidete Typen in der ersten Reihe saßen, so richtig mit verschränkten Armen und dem grimmigen Blick. Dabei waren die nachher echt lieb und vernünftig, sie sagt, stundenlang hätte sie mit ihnen diskutieren können, obwohl sie ja nun wirklich anderer Meinung ist. Lesungen macht sie ja jetzt nicht mehr, aber früher, in den Schulen, da war sie manchmal echt stinksauer, wenn die Jung-Tussis und Klein-Bieber alle dasaßen wie das Schweigen der Lämmer und sich echt null für nix interessierten. Dreißig Paar glasige Augen und hängende Unterlippen, und das 45 Minuten lang, das ist nun mal nicht auszuhalten. Der Professor Benesch sagt das auch von seinen früheren Vorlesungen, wissen Sie, als er noch an der Universität unterrichtete…

Text leicht gekürzt. Die Redaktion.

Aha, das klingt ja spannend. Können wir uns davon auch selbst überzeugen? Wo kann man Barbara Büchner denn demnächst mal live erleben?
Vielleicht mal beim Kongress der Bestattungsunternehmer…. Hehehehehe, der Witz war jetzt gut, was? Nein, also Live Nummern macht sie nicht mehr, nur ganz selten. Eine Lesung, die war auf Einladung von einer Gruppe Gothics, und Menschenskind, sagt sie ganz gerührt, das war die schönste Lesung ihres Lebens. Die Goths machten eine Party, und Schlag Mitternacht wars aus mit Tanzen und Musik, und die hörten eine gute Stunde lang mucksmäuschenstill zu, wie sie da bei Kerzenlicht zwei von ihren schauerlichsten Geschichten las. Muss echt rührend gewesen sein. Da stoppten die doch ihre rasante Party, um eine Lesung zu hören! Aber es gibt zu viel Leute, die kommen zu einer Lesung und dann spielen sie die ganze Zeit mit dem Handy oder bohren in der Nase. Leiden wahrscheinlich an einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung, denn langweilig sind die Geschichten ja nun wirklich nicht. PS: Das lange Wort hat mir Professor Benesch vorgeschrieben und ich hab‘s dann buchstabenweise eingetippt.
 
4. Wir wissen ja schon, was Barbara Büchner so neben dem Schreiben treibt und wie sie beim Schreiben vorgeht. Aber wie ist es bei dir? Was tust du so den ganzen Tag, das dazu führte, dass Barbara Büchner über dich schreiben musste?
Naja, ich war doch Tatortreinigerin, und später dann Putzfrau in der Gerichtsmedizin, und da lernte ich Professor Rainer Benesch kennen, erstmal nur so vom Sehen, weil der ja Professor war und ich bloß Putzfrau, und sehr scheu und sensibel ist er auch, und dann… Was soll das? Also wenn Sie mir dauernd die Emails kürzen sobald ich was Interessantes schreib dann zum Teufel lesen Sie die Geschichte doch im Buch nach, was soll ich mir da die Finger fusselig tippen!

5. Wenn du Barbara Büchner mal etwas Gutes tun könntest, was wäre das?
Ich würd sie mal reinschmuggeln zu einer Obduktion. Das ist ein großer Wunsch von ihr, so einem richtigen vornehmen Professor, in Wien haben die nämlich echt ganz Prominente, bei der Arbeit zuzusehen und alles erklärt zu kriegen. Weil ich weiß, sie fällt nicht in Ohnmacht. Bei der großen Bauchoperation von ihrem ersten Hund hat sie ganz genau zugeschaut und sich erklären lassen, wo der Krebs sitzt und warum dem armen Vieh nicht mehr zu helfen ist. Nachher hat sie nix wie geheult, weil sie ihn ja natürlich gern hatte, aber in den offenen Bauch reingeschaut hat sie ihm  trotzdem, kalt wie eine Hundeschnauze.

6. Gibt es etwas, von dem du glaubst, sie sollte das unbedingt noch lernen?
Auf ihrem Computer Ordnung schaffen, würde ich sagen. Mit alle dem „MeinPC“ und „Benutzerkonto“ und „Administratorenkonto“ und Cloud – schreibt man so, gell? – würde sich nicht mal Edward Snowden mehr auskennen, wo jetzt welche Dateien sind. Da dreht sie jedes Mal durch weil sie denkt sie hat einen Virus, dabei ist sie nur das Chaos in Person.

Einen Ort, den er/sie unbedingt einmal sehen sollte?
Die Archive des Vatikans. Mensch Meier! Dort einmal unbeobachtet rumbuddeln können, das wär was!

7. Der Film zum Roman! Na komm, lass uns ein wenig träumen (oder auch nicht). Wie sähe deine ideale Verfilmung deiner Geschichte aus?
Etwa so wie die älteren Batman-Filme, die mit Jack Nicholson als Joker und mit Poison Ivy und dem Riddler. Der neue Joker von Heath Ledger, der war mir einfach zu ekelhaft, obwohl mir, wie gesagt, vor fast gar nichts graust, und allzu brutal mag ich´s auch nicht. Lieber bisschen überdreht, bisschen comic, aber natürlich auch hart zur Sache.

Wer sollte Regie führen?
Na, das ist doch klar wie Formaldehyd! Tim Burton natürlich!

Dürfte Barbara Büchner das Drehbuch schreiben?
Nein, das sollte jemand machen, der´s wirklich kann. Schuster bleib bei deinem Leisten.

und einen Cameoauftritt haben oder besser nicht?
Naja, vielleicht. Aber nur einen wirklich ganz kurzen. So wie Stephen King als Pizza-Bote in „Haus der Verdammnis“. Vielleicht könnte sie ja mit einer Kerze in der Hand die Tür öffnen und kurz rausschauen und brummeln: „Der Professor erwartet Sie.“

Wer müsste dich spielen?
Naja, wer schon? Das wär doch die Rolle für Marilyn Monroe gewesen, wo ich ihr so ähnlich sehe, aber natürlich, da sie längst tot ist, kommt das nicht in Frage. Madonna vielleicht? Naaa, zu alt. Die könnte ja meine Großmutter sein. He, ich hab eine Idee: Lady Gaga! Erstens kann die sowieso wie alles und jedes aussehen, wenn sie sich herrichtet, und dann hat sie ein gutes Gesicht – ja echt, die hat´n echtes Gesicht unter all dem Makeup! Das und eine weißblonde Perücke… ja, so seh ich mich! Und spielen kann sie mich sicher auch gut.

Wer macht die Filmmusik?
Der Typ, der die Musik zu „The Crow“ gemacht hat.

Und – natürlich ganz wichtig: Wer begleitet Barbara Büchner zur Oscarverleihung?
Also natürlich Alisha Bionda. Wir sind ja Seelenzwillinge. Und auf jeden Fall ihr Hund Julchen, sofern die bis dahin noch rüstig genug ist, sonst halt der Nachfolgerhund. Weil sie hätte niemals was Gescheites schreiben können wenn ihr nicht bei den Hundespaziergängen immer die besten Ideen kämen.

8. Lass uns mal einen Blick in Barbara Büchners Schlafzimmer werfen ... Was liegt auf dem Nachttisch?
Ein Kindle. Das muss man sich mal vorstellen: „Fahrenheit 451“ kann man heutzutage echt vergessen, da ladet man sich, wenn die Bücherjagd-Brigade kommt, kurzerhand seine ganze Lieblingsbibliothek runter und tarnt den Kindle als Mousepad – nix mehr mit Jahre lang Bücher auswendig lernen. Aber da liegt auch ein ganzer Stapel Print-Bücher: Immer ein Ernstes zum Mitdenken, im Moment zum Beispiel ein Buch über die Erforschung seltener Krankheiten, und ein paar alte Schmöker, wo man beim Lesen ruhig Butterbrot essen kann, weil die ohnehin schon völlig zerfleddert sind. Gesammelte Agatha Christie und Das große Buch der Urban Legends, solches Zeug.

Welche Kollegen liest sie selbst gern?
Alles, die entweder gute Grusel- und Kriminalgeschichten oder gescheite Fachbücher für Laien schreiben. Zum Beispiel die ganzen Bücher von Professor Oliver Sacks. Also was der einem alles erzählen kann was im Gehirn passiert da tut einem ja geradezu der Kopf weh, aber er macht es so spannend, man kann gar nicht aufhören! BB ist ja auch so wie ich, sie lernt gern was Neues, muss halt poppolär aufbereitet sein, dass man es auch mit einem normalen Hirn versteht. Professor Benesch zum Beispiel, der kann einem die schwierigsten Sachen so erklären, dass man sich hinterher fühlt wie ein Einstein…

9. Bevor du uns wieder verlässt, kannst du uns noch schnell ein paar anstehende Neuigkeiten verraten? Wann können wir mehr von Barbara Büchner lesen?
Was richtig Nettes kam grade raus: „Dr. Bellwinkles Puppenhaus“ – wow, da sind Schilderungen drin von der niedlichen Leiche, da muss ich sagen, der Frau graust echt vor gar nix, aber ich bin ja auch so, na klar, als Tatortreinigerin, also da schlagen zwei Herzen in einem Takt! Und so rührend ist die Lovestory, ich hab ein Taschentuch vollgerotzt. Hab´s dem Professor gar nicht runtergeladen, so sensibel, wie der ist, wenn es um verstorbene Liebste geht, wäre er ganz fertig vom Lesen. Ihm selber ist es ja auch passiert, und stellen Sie sich vor, da sagte der Doktor Haferl…

10. Ein herzliches Dankeschön an Charlie Marek und - in Abwesenheit - auch Professor Benesch für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchten wir auch dieses Mal der Autorin selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Charlie gesagt wurde.
Das Mädel hat mich schon richtig beschrieben. Die versteht mich – kein Wunder, ist sie doch eine der vielen Spalt-Unterpersönlichkeiten, die sich hinter dem schlichten „Barbara Büchner“ verstecken. Manchmal wird es geradezu eng in mir, so viele multiple Persönlichkeiten treiben sich da herum. Aber so geht es wohl allen Schriftstellern, oder nicht?


Der Roman "Basiliskenmord" ist im Emons Verlag erschienen. Wer mehr über die Autorin erfahren möchte, kann sie auf ihrer Homepage besuchen.

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