Donnerstag, 7. Dezember 2017

Born to run (by Aenna)

Born to run von Christopher McDougall

Verlag: Karl Blessing Verlag, März 2010
Preis: 12,99 € (Taschenbuch)
Seitenzahl: 400
ISBN: 978-3896673664



Inhalt:
Der Autor hatte zu Beginn seiner Recherchen ein Problem: Er war ständig verletzt. Trotzdem wollte er unbedingt laufen. Als er von einem Volk hörte, das angeblich extreme Strecken zu Fuß laufen kann - und das ohne moderne Sportschuhe, Training und Mediziner - war seine Neugier geweckt. Er begab sich auf eine lange Reise.

Meine Meinung:
Ich habe vor einigen Monaten mit dem Joggen angefangen und habe deshalb nach passenden Bücher gesucht, die mich motivieren. Dieses hier erschien mir genau richtig für diesen Zweck. Außerdem hatte es bereits eine Menge positiver Bewertungen. Leider kann ich mich diesem Begeisterungssturm nicht anschließen. Das hat weniger mit dem Inhalt als mit dem Aufbau des Buches zu tun. Die Seiten haben mich nicht gefesselt, teilweise sogar gelangweilt. Ich habe ewig gebraucht, um nach den ersten paar Seiten weiterzulesen. Der Grund dafür liegt, glaube ich jedenfalls, daran, dass ich keine Bindung aufbauen konnte. Weder zum Autor, noch zu dem, was er erzählt. Ich war noch nie in seiner Situation und von all den genannten Dingen hatte ich zuvor noch nie etwas gehört. Beides heißt noch lange nicht, dass einem ein Buch nicht gefallen kann. Aber hier gab es einfach nichts, was diese Probleme ausgeglichen hätte. Auch der Schreibstil war nur okay.

Beim Lesen hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass der Autor das Volk als eine Art wahr gewordene Legende verkaufen will. Es sollte unbedingt alles dazu passen - vor allem das extrem gefährliche Umfeld. Und an manchen Stellen wirkte es nicht mehr überzeugend. Bei einem Fantasy-Roman hätte ich das für eine sehr schlechte Story gehalten. Hier ist es für mich eine ungünstige Darstellung.

Unglücklich fand ich auch die Art und Weise, in der über Hintergrundfakten und -Personen berichtet wurde. Ich hatte vor dem Buch kaum Wissen über Ultralangstreckenläufe etc. Und dieses Runterrattern fand ich nicht so angenehm.

Insgesamt muss ich sagen, dass das Buch, die Aufmachung und die Erzählweise nicht für mich gemacht sind. Der Inhalt an sich ist aber ganz interessant und empfehlenswert für alle, die sich fürs Laufen interessieren.




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